Thrive Themes – Meine Erfahrungen mit dem Visual Editor für WordPress

WordPress hat sich den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil in Sachen CMS etabliert und wird häufig und gerne als Basis zum Bauen von Websiten benutzt. Ich selbst arbeite seit einiger Zeit neben Optimizepress auch mit Thrive Themes und möchte euch in diesem Beitrag meine Erfahrungen sowie Vor- und Nachteile aufzeigen.

Das erhälst du mit Thrive Themes

Kaufst du Thrive Themes erhälst du nicht nur den Themebuilder „Architect“ sondern auch viele weitere Tools und Addons. Was in ThriveThemes enthalten ist und für was du diese Tools nutzen kannst erfährst du hier.

1. Thrive Architect

Thrive Architect bildet als Homepagebuilder das Kerntool von ThriveThemes. Der Vorteil hierbei ist der angenehme und leicht bedienbare Livebuilder. Damit sparst du dir das ständige hin und her zwischen Backend und Live Vorschau. Nach dem Update des vorherigen „Thrive Content Builder“ auf „Thrive Architect“ gibt es nun auch zusätzliche Möglichkeiten wie Videoheader, bessere Sektionentrenner und Einstellungsmöglichkeiten für Responsive Designs. Den größten Nachteil bekommen lediglich die mit, die zuvor mit dem „Thrive Content Builder“ gearbeitet haben. Da im neuen „Thrive Architect“ einige Elemente, wie Preistables oder Testimonails geändert wurden, werden diese zwar noch angezeigt, sind aber nicht mehr editierbar. Somit bleibt nichts anderes zu tun als diese Elemente durch neue zu ersetzen. Ein Punkt welcher sogesehen kein Nachteil ist, mich persönlich aber stört, sind die Seitenvorlagen/templates. Diese sind sehr im amerikanischen Stil (Buntes durcheinander“, was meinen Geschmack nicht unbedingt trifft. Mit einigen Klicks kann man aber auch hier seinen Vorstellungen freien Lauf lassen 😉

Vorteile:

  • einfach Bedienbarkeit
  • Live Editor
  • gute Mobile Responsive Anpassungen 

Nachteile:

  • Update auf Thrive Architect schlecht gelöst
  • Sehr amerikanisches Design als Vorlagen
  • Weniger Auswahl bei pricetables und anderen Elementen als bei Content Builder

2. Thrive Leads

Alle die mit Optin´s und Emaillisten arbeiten, werden Thrive Leads lieben! Ich persönlich finde diese Tools eine der besten im gesamten ThriveThemes Arsenal und möchte Soe euch nicht vorenthalten. Mit Thrive Leads sparst du dir viel Zeit wenn es um das erstellen von Popups, Optins, Newsletteranmeldungen oder Call to Actions geht. In wenigen Klicks in deinem Dashboard hast du diese Tools erstellt. Vorteil hierbei ist die Schritt-für-Schritt Anleitung wärend der Erstellung. Auch die Integration mit Emailsystemen wie Getresponse, Mailchimp ect. sind sehr schnell und unkomplizert umgesetzt. Zwei Optionen haben es mir hierbei besonders angetan.

a. A/B Testing

Mit der A/B Testing Funktion kannst du mehrer Optinformulare oder Banner zeitgleich gegeinander testen und somit schnell herausfinden, welche die besseren Eintragungsraten oder Ergebnisse bringt.

b. Reports

Auch die Reports sind in ThriveThemes gut stukturiert und detailiert aufgelistet. Von Klickrate bis Eintragungsrate der verschiedenen Optins, Formulare und Banner ist alles dabei was du für eine klare Übersicht und Optimierung brauchst.

Vorteile:

  • Schritt-für-Schritt Anleitung während der Erstellung
  • Zahlreiche praktische Tools
  • Gute Reportings
  • Einfach anzuwendender Builder, und sehr schöne Vorlagen

3. Thrive Ovation

Möchtest du Testimonials in deine Seite einbinden, kannst du Thrive Ovation nutzen. Hast du im Backend deine Testimonials mit Bild, Name und Text eingefügt, kannst du diese ganz einfach im Thrive Architect Builder einbinden. Dabei hast du die Möglichkeit die Testimonials einzeln, mehrere (beispielsweise als Grid oder Liste) oder als Slider einzubinden. Vorteil hierbei ist, dass viele vorgefertigte Designvarianten zur Auswahl stehen. Der Nachteil wiederum ist, dass die Designvorlagen sich wenig verändern und individualisieren lassen.

4. Thrive Ultimatum

Hast du bestimmte Werbeanzeigen, Banner oder Rabattaktionen auf deiner Seite, die du hervorheben möchtest? Dann kannst du genau das mit Thrive Ultimatum machen.
Auch hier gibt es eine große Anzahl an vorgefertigten Designs, welche wirklich gut und einfach anpassbar sind. Auch die Option wo und wann die Banner angezeigt werden sollen kannst du einstellen.

Die 3 Haupteinstellungen zwischen denen du entscheiden kannst sind folgende.

1. fixed date campaigns

Hierbei kannst du dir ein Start- und Enddatum festlegen. Beispielsweise Beginn am Montag und Ende am Freitag. Vor und nach diesem Zeitpunkt wird der Banner oder Anzeige nicht angezeigt.

2. Automatically Recurring Campaigns

Hast du bestimmte Kampagnen oder Aktionen die sich wöchentlich, monatlich oder zu bestimmten Zeiten wiederholen( Beispielsweise ein Black Friday Angebot), kannst du diese wiederholenden Kampagnen hier einstellen.

3. The Ultimate Evergreen System

Möchtest du Banner, Werbeaktionen oder andere Anzeigen dauerhaft deinen Seitenbesuchern anzeigen lassen, dann bist du mit dieser Einstellung am besten aufgehoben.

Möchtest du zeitlich begrenzte Angebote erstellen oder Anzeigen und Popup nur zu bestimmten Zeiten anzeigen lassen, kannst du dies mit der Trigger Option machen. Auch Tools wie Counter sind hierbei enthalten.

5. Thrive Headline Optimizer

Mit dem Headline Optimizer hat Thrive Theme ein sehr interessantes Tool zur Convertion Optimierung entwickelt. Fügst du in deinem Architect Live Editor den Headline Optimizer ein, kannst du verschiedene Überschriften gegeneinander Spitttesten (A/B Testing). Eine Auswertung und Statistiken erhälst du in deinem Thrive Dashboard. Ein Vorteil hierbei ist die Kompatibilität mit Woocomerce. Somit eignet sich dieses Tool auch bei Online Shops.

6. Thrive Clever Widgets

Wenn Du Seitenleisten auf deiner Homepage oder Blog hast, kannst Du die Thrive Cleverwidgets nutzen, um diese zu gestalten. Wie auch bei anderen WordPress Themes findest du die Einstellungsmöglichkeit in deinem Dashboard unter dem Menüpunkt Designe  -> Widgets. Eine große Anzahl von Tools, die hier beschrieben ist, kannst du damit in deine Seitenleisten integrieren.

7. Thrive Themes

Auch Thrive Themes hat komplett vorgefertige Themes zur Auswahl, die du in WordPress wie jedes andere Theme installieren und aktivieren kannst. Aktuell hast Du die Auswahl zwischen 10 Themes. Da Thrive Theme ein WebsiteBuilder ist, sind die fertigen Themes meines Erachten nicht gerade das Steckenpferd von Thrive Themes. Trotzdem kann man Sie gut als Grundgerüst nehmen, um dann seine eigenen Ideen umzusetzen.

8. Thrive Quiz Builder

Möchtest du Umfragen oder sogar ein Quiz erstellen? Mit dem Quiz Builder kannst du genau das umsetzen. Dabei hast du verschiedenste Aufbau- und Gestaltungsmöglichkeiten. Zusätzlich hast du ein Quiz Dashboard auf dem du alle Statistiken einsehen kannst. Auch hier hast du wieder die Möglichkeit eines Splitttest für dein Quiz. Eine tolle Möglichkeit zusätzlich Leads einzusammeln ist die Möglichkeit eines sogenannten Op-In Gates. Dazu stellst du einfach ein, dass der User nach der Umfrage oder Quiz seinen Namen und Emailadresse angeben muss, um die Befragung oder das Quiz abzuschließen.

9. Preise

Entscheidest du dich mit ThriveThemes zu arbeiten stehen dir 3 Optionen zur Auswahl:

a. Thrive Membership (19$/Mo)

Zugriff auf alle Plugins und Themes für alle deine Homepages

b. Agency Membership (49$/Mo)

Zugriff auf alle Plugins und Themes für alle deine Homepages und die Homepages deiner Kunden.

c. Plugins

Möchtest du nur einzelne Plugins nutzen, kannst du dir diese auch einzeln kaufen.

Mein Fazit:

Jeder der ThriveThemes nutzen möchte sollte sich im Vorfeld überlegen was er eigentlich machen möchte. Du hast viele gute Tools die du einbauen und nutzen kannst, jedoch bezahlst du auch einen monatlichen Beitrag dafür. 19$ sind ein sehr faires Angebot, bedenkt man den Umfang und die Tools welche man zusätzlich erhält.

Hat man aber gar nicht vor diese mit zu integrieren, gibt es durchaus günstigere Themes auf WordPress Basis.

Sandra Schmitz

Sandra ist als mehrfache Internet-Unternehmerin vertraut mit dem aktuellem Marktgeschehen. Nach Ihrer Ausbildung als Fachinformatikerin hat sie für ebay und Zalando gearbeitet. Als Autorin schreibt sie seit 2014 inspirierende Fachartikel rund um Online Marketing, Webdesign, Google und Social Media.

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